
Fledermäuse rattern an Detektoren vorbei und werden durch das Scheinwerferlicht erhascht. Mysteriöse Dinge geschehen im Schlosspark und den Gemäuern. Speziell für die Kleinen und Großen, bietet der NABU am Abend des 30.August ein umfangreiches Programm, rund um die sagenumwobenen, fliegenden Säugetiere. Mit etwas Glück bekommen wir die im Kreisgebiet vorhandenen Fledermausarten, Wasserfledermaus, Braunes Langohr, Großer Abendsegler, Breitflügel-, Zwerg- und Rauhautfledermaus, sowie die Teichfledermaus und den kleinen Abendsegler zu sehen.

Eine tolle Idee wird auch im Kreis Recklinghausen und in Herten umgesetzt. Schon im 19. Jahrhundert fanden in England diese Veranstaltungen statt. Dort öffnen sich an bestimmten Tagen 4000 Gärten, die von 2 Millionen Menschen besucht werden. Heute findet die „Offene Gartenpforte“ in vielen Ländern der Welt statt. In den 90-er Jahren wurden auch in Norddeutschland die ersten Gärten für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Eheleute Antoinette und Uwe Knaak ergriffen 2005 die Initiative, seitdem läuft die Erfolgsstory auch im Kreis Recklinghausen.
2007 wurden kreisweit schon 17 Gärten geöffnet.

NABU ruft zum Vogelzählen auf: Stunde der Gartenvögel 2008 an Pfingsten / Ergebnisse helfen bei Erforschung des Klimawandels.
Herten - Es klingt nach Science Fiction, ist aber Alltag: Fliegende Umweltmessstationen zeigen, wie es um die Gesundheit von Natur und Umwelt bestellt ist. "Die besten Umweltmessstationen sind unsere vielen Vogelarten", erklärt Herbert Beste vom NABU Ortsverein Herten. "Ob Rotkehlchen, Hausrotschwanz oder Amsel - wer genau hinschaut, dem zeigen die Vögel, wie es um unsere Umwelt und unser Klima bestellt ist." Genau hinzuschauen - dazu ruft der Naturschutzbund NABU an Pfingsten auf: Vom 9. bis 12. Mai findet die "Stunde der Gartenvögel" statt. Alle Menschen werden gebeten, in Gärten und Parks eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und an den NABU zu melden. Auf Grundlage der Meldungen können die Experten beim NABU über die Jahre Veränderungen feststellen und erfahren so, wie sich Umweltbedingungen ändern und das Klima sich wandelt.

Juglans Regia, so sein wissenschaftlicher Name, ist ein schöner verzweigter Baum, der bis zu 30 m hoch und ebenso weit ausladend wird. Deshalb eignet sich der Walnussbaum vor Allem für große Höfe, zumal darunter aus verschiedenen Gründen kein Wachstum möglich ist. Die Blätter duften würzig, weshalb in früheren Zeiten der Bauer den Baum in der Nähe von Latrinen und Misthaufen pflanzte, um die lästigen Mücken und Fliegen zu vertreiben.
Ein weiterer Vorteil ist sein später Laubaustrieb im Frühling, so dass man die milde Frühlingssonne genießen kann. Im Sommer genießen wir den Schatten, während der frühe Laubabfall ungehindert die Herbstsonne ins Gelände einlas gewährt.
Bild: Herbert BesteDie Sternmagnolie Magnolia Stellata mit ihren Sternförmigen Blüten. Dieser kleine Baum wurde 1862 nach Europa eingeführt und das Exemplar an der Vorburg ist wohl schon über 100 Jahre alt und zählt zu den schönsten und ältesten Magnolien Westfalens (Professor Dr.Friedrich Duhme.
Nördlich vom Schloss im Schatten einer Platane leuchtet zur Zeit im dunklem Gehölz ein echter Waldbaum aus Japan die Kobushi Magnolie. Der dritte im Bunde der Kuchenbaum, ebenfalls aus Fernost, ist eine großartige Baumgestallt. Der Baum ist im Bereich der Orangerie zu bewundern. Im Augenblick schmücken Millionen kleine rosarote Pinselblüten das dunkle Gehölz.
Diese Blütenpracht fällt besonders auf, weil die Blüten vor den Blättern erscheinen.
Sternmanolie, Japanmagnolie und Kuchenbaum bilden mit den gelb blühenden Narzissen und Kornelkirschen eine einmalige Symphonie. Deswegen lohnt sich ein Osterspaziergang im Schlosspark
Diese und mehr Infos gibt es sonntags von 13.00 Uhr im Schlossgewölbe Herten

Dieser ästige Strauch wird bis zu 5m hoch und hat im alter eine seltsame bräunlich –grünen Rinde. Im April erscheinen die außergewöhnlich großen rosafarbenen Blüten die seltsamerweise einzeln an Seitenzweigen stehen. Aus den Blüten entwickeln sich je nach Sorte apfel oder birnenförmige Früchte mit einem Durchmesser von 8 bis 15 cm und einem Gewicht bis zu 500 g.
Die reifen Früchte leuchten goldgelb und verströmen einen aromatischen Duft. Warum die Früchte einen wolligen Filzbelag haben weiß kein Mensch.
Schon im Altertum wurden in Vorderasien und in Südosteuropa Quittenfrüchte als Nahrungsmittel sehr geschätzt, den man kann daraus Kompott, Mus, Geele, Saft, Likör und Schnaps herstellen.
Außerdem enthalten sie etwa 10 Inhaltstoffe wie Vitamin C, Kalium, Eisen und Pektin.

Mit Tränen in den Augen sehen wir die Reste einer wunderbaren Baumgestalt – der alten Rosskastanie – aus vergangenen Zeiten.
Die Täter sind sogenannte Fachleute, die – wie und warum auch immer – es nicht für nötig befinden, die Öffentlichkeit einzubeziehen. Zu vermuten ist, dass diese Vorgehensweise aus Selbstüberschätzung und Arroganz geschehen sein könnte.
Es verwundert uns, dass eine derartige Verhaltensweise noch vorhanden ist, wo doch durch das kürzlich erstellte Parkpflegewerk den Verantwortlichen der Grünpflege bescheinigt wurde, den Park vernachlässigt zu haben.

Vor 370 Millionen Jahren eroberten Amphibien als erste Wirbeltiere das Festland. Sie sind wirklich eine uralte Tiergruppe. Im Vergleich dazu wird das Alter der Menschwerdung von Wissenschaftlern auf etwa 2 Millionen Jahre geschätzt.
Märchenhaft, ja unglaublich sind für uns Menschen das zweifache Leben der Amphibien (wissenschaftlicher Name aus dem Griechischem entnommen).
Aus Kaulquappen, die im Wasser leben und wie Fische mit Kiemen atmen und Pflanzenteile fressen, werden landlebende Insektenfresser.
Auch das Verschwinden der Kröten, Frösche, Molche im Winter war unseren Vorfahren ein Rätsel. So ist es auch zu verstehen, dass sich viele Märchen, Sagen, Geschichten und Lieder um diese Tierarten ranken.
Amphibien sind echte Frühlingsboten, aber weil die meisten nachtaktiv sind, nehmen wir sie nicht wahr.
Erst wenn sie dann im Vorfrühling plötzlich allesamt, gleichzeitig zu ihren Laichgewässern streben, sind sie ein gefundenes Fressen für viele Vögel, Säugetiere und Schlangen.

Eine Deutschlandweite Aktion wird 38 Jahre alt.
Damals 1971 war es der Wanderfalke der in NRW ausgestorben war .
2008 leben inzwischen über 100 Paare hier - soviel wie nie zuvor .Dank des mutigen Einsatzes der Wanderfalken Arbeitsgemeinschaft -eine Erfolgsgeschichte.
Schon 1996 haben wir der NABU Herten, dem Vogel des Jahres eine Ausstellung gewidmet um vor Ort diese Aktion und damit Naturschutz noch besser im Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Im Vorfrühling, wenn die Haselnusssträucher ihre Blütenkätzchen baumeln lassen und die Erdhummeln den ersten Nektar aus den Kelchen der Krokusse saugen, dann erwachen auch die ersten Amphibien.
Grasfrosch, Erdkröten und Molche streben nun aus ihrem Winterquartier zum Laichgewässer, um dort für Nachwuchs zu sorgen. In unserem Falle ist der Winteraufenthalt im Wald in Marl und das Laichgewässer auf Hertener Gebiet in der Ried. Um das Laichgewässer zu erreichen, müssen die Tiere die Recklinghäuser Str, überqueren. Bei einem Verkehraufkommen von täglich 30000 Kraftfahrzeuge würde kein Tier das Ziel erreichen.

Die Fledermausnacht im Schlosspark Herten war ein toller Erfolg.
102 Besucher ließen sich begeistern,machten mit und freuten sich über das abwechslungsreiche Programm, das die NABU Aktiven aus Herten zusammen gestellt haben.

Das größte Krankenhaus Hertens, das St. Elisabeth-Hospital, besteht seit über 110 Jahren.
Bis April 1977 stand es an der Hospitalstraße in Herten-Mitte.
Das neue Haus wurde im Mai 1977 eröffnet.

Ursprünglich war die Pflanze im Himalaya beheimatet und wurde von dort 1839 nach England eingeführt.
100 Jahre später war sie schon in fast ganz Europa angesiedelt. Die auffälligen Blüten leuchten in Rosa bis kräftigen roten Farben. Sie werden eigentlich nur von Bienen besucht. Das Springkraut war bei Imkern sehr beliebt und wurde deswegen in Gärten ausgesät. Die späte Blütezeitpunkt allerdings führt dazu, das Honig nicht mehr gewinnträchtig geschleudert werden kann.
Als Standort bevorzugt die Schatten- und Halbschattenpflanze feuchte nährstoffreiche Böden.

Am 15.Juli öffnete sich offiziell der letzte Garten der Aktion im Kreis Recklinghausen, NABU Vorsitzender Herbert Beste und Ehefrau Irene freuten sich über den Andrang vieler netter Leute.
Insgesamt waren es 185 Personen die bei strahlendem Sonnenschein in gemütlicher Runde fachsimpelten und Erfahrung austauschten.

Der Ortsverein NABU Herten hat eine neue Ausstellung im Gewölbe des Schlosses Herten installiert.
Das neue Thema ist den Wespen, Hornissen, Bienen und Hummeln gewidmet. Ein Thema, das alljährlich zur Sommerzeit immer wieder aktuell ist.
Wir möchten Sie herzlich einladen, bei der Einweihung dabei zu sein.
Termin: Donnerstag, 28.06.2007 um 11:00 Uhr im Schlossgewölbe Schloss
Herten.

Anlässlich einer Haldenbegehung am 19.Juni wanderten die NABU-Vorstandsmitglieder Ralph Bernatz und Herbert Beste auch zum Kleingewässer in der Nähe des Tunnels am Fuße der Hohewardhalde. Dort schwebten und jagten mehrere Arten von Groß- und Kleinlibellen, darunter auch leuchtend rote Feuerlibellen. Im Gegensatz zu unseren bodenständigen roten Heidelibellen haben jene einen roten Kopf und ebensolche Beine und einen gelben Fleck an der Basis der Hinterflügel.

Castanea sativa so der wissenschaftliche Name der Edelkastanie blüht zur Zeit im Schlosspark Herten.
Das natürliche Vorkommen der Esskastanie ist Süd / Südosteuropa, Balkan und der Kaukasus. Ursprüngliche Vorkommen gibt es in den Appenin in Mittelitalien.
Bei uns in Westfalen ist der Baum recht selten. In den Wintermilden Weinbaugebieten Deutschland wurde der Baum schon von den Römern eingeführt.
Er kann 35 m hoch werden und liebt schattige Bereiche und kann mehrere hundert Jahre alt werden.
Im alter entstehen an den Stämmen viele Höhlungen, die Eulen, Singvögel , Fledermäusen als Unterschlupf dienen.

Im ehemaligen Rosengarten wetteifern zurzeit zwei mittelgroße Bäume um die Gunst der Besucher.
Beide stammen aus der großen Familie der Magnolien, die weltweit auf 220 Baum und Straucharten kommen.
Das Vorkommen der Magnoliengewächse beschränkt sich auf Nord und Südamerika sowie So-Asien.
(Quelle A. Mitchell / J.A.Wilkinson.)


Ende gut, alles gut ?
Wir erinnern uns, am 28.August 2006 fand Heiner Weidanz, der auf dem Hof Wessel der Bürgerstiftung Herten ehrenamtlich ökologisch die Gemüsebeete pflegte, an Möhrenkraut sechs bunte Raupen. Heiner Weidanz, Mitglied im NABU, brachte die Raupen sogleich mit Möhrenkraut zum Vorsitzenden Herbert Beste, der voller Freude erkannte, dass diese die in unserer Region für ausgestorben gehaltenen Raupen des Schwalbenschwanzfalters waren.
Im Terrarium gehalten, entwickelten sich die Raupen prächtig und verpuppten sich nach wenigen Tagen. Dort im Terrarium vor Meisenfraß sicher, überdauerten sie als Gürtelpuppe den Winter. Nach acht Monaten Schlaf entstand aus den Puppen neues Leben.

Amsel, Drossel, Fink und Star ...., wer kennt das alte Volkslied nicht! Es ist Frühling und alle Vögel sind jetzt da.
Aber wer weiß, welche und wie viele Garten- und Singvögel hier leben?
.... und wo kommen welche Arten vor? Um herauszufinden, wie es um die heimische Vogelwelt bestellt ist, hat der Naturschutzbund ( NABU ) die Stunde der Gartenvögel ins Leben gerufen.
Ihre Beobachtungen geben Auskunft über die Verbreitung unserer gefiederten Nachbarn.
Jetzt im dritten Aktionsjahr können wir mit Ihrer Hilfe auch Hinweise auf Zu- und Abnahmen der Vogelbestände erhalten.
mehr Informationen zu der Stunde der Gartenvögel

Er hat eine schlanke, beziehungsweise eine kegelförmige Gestalt.
Er befindet sich seit etwa 100 Jahren im hinterem Bereich der Orangerie.
Seine Frau wie sollte es auch anders sein, hat eine ausladende Form und verweilt seit einigen Jahrzehnten im Rosengarten.
Wie der aufmerksame Leser gemerkt hat, handelt es sich um besonders exotische Baumgestalten.
Wie bereits angedeutet gibt es männliche und weibliche Exemplare vom Ginkgo biloba so sein Wissenschaftlicher Name.
Zur Zeit ist der Baum an der Orangerie mit einige Millionen Blütenkätzchen überseht, die nach wenigen Tagen dann den Erdboden übersehen. Die weiblichen Blüten dagegen sind sehr unscheinbar.

Der Bürgerantrag wurde vom Haupt und Finanzausschuss der Stadt Herten auf Vorschlag der Verwaltung abgelehnt.
Stattdessen schlägt die Verwaltung, eine Verordnung zur Regelung des Landesimmissionsschutzgesetzes zu erlassen vor.
In der langatmigen Begründung wird auch das Verbrennen von Strauch und Pflanzenresten erlaubt.
Gerade diese grünen Teile führen verstärkt zur Bildung von giftigen Gasen und sind darüber hinaus eine preiswerte Entsorgung.
Auch die difination Brauchtumsfeuer werden von der Verwaltung zur Vorteilsnahme für die Spaßgesellschaft und zum Schaden der Gesundheit der Bevölkerung und der Tötung von Wildtieren in Kauf genommen.

Herten - Wer sich bei den ersten Frühlingsspaziergängen jetzt an auffallend weißblühenden Büschen erfreut, hat es in der freien Natur oft mit dem Schwarzdorn oder der Schlehe zu tun. Nach dem Aufblühen der gelben Kornelkirschen im März prägen nun die ebenfalls vor dem Laubaustrieb reichblühenden Schlehen vielerorts Waldränder und Hecken. Häufig entdeckt man sie auch im Straßenbegleitgrün, da die Licht liebenden und Trockenheit vertragenden Sträucher keine sehr spezifischen Bodenansprüche Stellen.
Der Schwarzdorn ist ein echtes Naturschutzgehölz. Die fünfblättrigen weißen Blüten sind eine wichtige Nektarquelle im Frühjahr, neben Haus- und Wildbienen tummeln sich hier Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge wie Zitronenfalter, Kleiner Fuchs,Tagpfauenauge und Landkärtchen.

Es gibt viel zu erzählen über die Vergangenheit der Zeche Schlägel & Eisen Schacht 5/6 in Herten Scherlebeck. 1898 wurde sie als dritte selbstständige Anlage der Zeche Schlägel und Eisen abgeteuft. Als nach der Aufgabe der Gebäude diese zu verfallen drohten, gründete sich ein Förderverein. Dieser Verein setzte sich erfolgreich für den Erhalt besonders der Fördermaschine ein. Folgende Aktivitäten wurden genutzt: Aufräumarbeiten, Besichtigungen, Anträge an den Rat. Wir sehen an diesem Beispiel, dass ehrenamtlicher Einsatz lohnt.
Heute sind die folgenden verbliebenen Gebäude Bestandteil unser Industriekultur und stehen unter Denkmalschutz:Diese Tagesbauten sind typische Bauten aus der Jahrhundertwende und wurden in Backstein errichtet.
Der Eingang zum ehemaligen Zechenglände wird durch das ehemalige Kauen- und Verwaltungsgebäude sowie die ehemalige Maschinenhalle flankiert.
Das Kauengebäude ist durch einen Uhrenturm über quadratischem Grundriss besonders betont.
In der Maschinenhalle steht die älteste Tandemfördermaschine in Westfalen. Als Seilträger besitzt sie eine gewaltige Trommel von 7 m Durchmesser. Sie wurde 1900 von der Eisenhütte Prinz Rudolf in Dülmen gebaut.
Die Seile sind lange abgebaut, aber in der Nische der Seilführung ist neues Leben eingekehrt. Denn nachdem dort durch NABU-Leute eine Nisthilfe angebracht worden ist, hat der Turmfalke eine sichere Bleibe. Die ehemalige Halde und die Wiesenflächen östlich der Westerholter Str. bieten ausreichend Nahrung für Familie Falke.
Übrigens, alle historischen Gebäude werden inzwischen genutzt.
Wir bedanken uns bei:
Die Sternmagnolie Magnolia Stellata mit ihren Sternförmigen Blüten.
Dieser kleine Baum wurde 1862 nach Europa eingeführt und das Exemplar an der Vorburg ist wohl schon über 100 Jahre alt und zählt zu den schönsten und ältesten Magnolien Westfalens (Professor Dr.Friedrich Duhme.
Nördlich vom Schloss im Schatten einer Platane leuchtet zur Zeit im dunklem Gehölz ein echter Waldbaum aus Japan die Kobushi Magnolie.
Der dritte im Bunde der Kuchenbaum, ebenfalls aus Fernost, ist eine großartige Baumgestallt. Der Baum ist im Bereich der Orangerie zu bewundern.
Im Augenblick schmücken Millionen kleine rosarote Pinselblüten das dunkle Gehölz.
Diese Blütenpracht fällt besonders auf, weil die Blüten vor den Blättern erscheinen.
Sternmanolie, Japanmagnolie und Kuchenbaum bilden mit den gelb blühenden Narzissen und Kornelkirschen eine einmalige Symphonie.

Amphibien sind echte Frühlingsboten aber weil die Meisten nachts aktiv sind, nehmen wir sie nicht war.
Dank für die Unterstützung :Firma Wolf Eckhard Irmer & Rudolf Kwiatkowski
aktuelle Tabelle Krötenschutzzaun 2007

Der Verbreitungsschwerpunkt des Turmfalken ist in NRW das Rheintal zwischen Duisburg und Wesel.
Im bewaldeten Westfalen ist der Turmfalke eher seltener. Das soll sich nun im Kreisgebiet ändern.
Es gibt nämlich gute Beispiele für eine gute Ansiedlung, so hat sich in Mönchengladbach nachdem, im dortigem Einzugsgebiet 40 Nistkästen vor 1960 angebracht wurden die Anzahl der Brutpaare verdoppelt.
Wir in Herten wollen an hohen Gebäuden sichere Nisthilfen anbringen. Diese sollen möglichst an den Randlagen der Siedlungen angebracht werden, denn dort wo Felder und Wiesen angrenzen sind die Nahrungsgrundlagen für unsere kleinen Falken optimal. Über diese Aktionen werden wir kurze Geschichten über die Menschen die uns geholfen haben, sowie über die Gebäude erzählen.

Im Vorfrühling, wenn die Haselnusssträucher ihre Blütenkätzchen baumeln lassen und die Erdhummeln den ersten Nektar aus den Kelchen der Krokusse saugen, dann erwachen auch die ersten Amphibien.
Grasfrosch, Erdkröten und Molche streben nun aus ihrem Winterquartier zum Laichgewässer, um dort für Nachwuchs zu sorgen.
In unserem Falle ist der Winteraufenthalt im Wald in Marl und das Laichgewässer auf Hertener Gebiet in der Ried.
Um das Laichgewässer zu erreichen, müssen die Tiere die Recklinghäuser Str, überqueren.
Bei einem Verkehraufkommen von täglich 30000 Kraftfahrzeuge würde kein Tier das Ziel erreichen.

Früher hat er häufig seine Wochenstube in verlassenen Krähennester aufgesucht-aber die sind problematisch und selten geworden.
Daher schloss er sich schon vor längerer Zeit den Menschen an. Er nutzte hohe Gebäude wo er sich vor Verfolgung sicher fühlt. Ideale Plätze befinden sich an Industriegebäuden und Kirchtürmen.
Diese wichtigen Brutplätze gehen durch die Angst vor Stadttauben, die dort die Gemäuer verschmutzen, verloren. So werden Fensternischen und Simse mit Maschendraht versperrt und auch unser "Kleiner" hat das Nachsehen.
Man sollte wissen, dass der rasante und wendige Flieger eigentlich die Tauben in seiner Nähe nicht duldet und diese attackiert und vertreibt.
Naturfreunde können durch das Anbringen von Nisthilfen dazu beitragen, dass die Bestände der Turmfalken nicht weiter sinken.

Glücksbringer oder Inbegriff des Bösen! Zwischen diesen beiden Polen schwankt die menschliche Einschätzung über die Handflatterer. Die versteckte Lebensweise, am Tage schlafen und nachts jagen, mit ihrem geheimnisvollen Orientierungssinn, war vielen Menschen in der Vergangenheit unheimlich. Keine Tierart wurde so stark verfolgt und mit Gerüchten und Aberglauben belegt wie die Fledermaus. Im jüdischen Glauben steht sie für Verdorbenheit, im christlichen war sie der Vogel des Satans. Im chinesischen Glauben gilt sie als Glücksbringer. Und nicht zu vergessen: die Rolle als Blutsauger in "Graf Dracula" aus dem Roman von Gram Stocker.

Die Fledermausnacht im Schlosspark Herten war ein toller Erfolg.
102 Besucher ließen sich begeistern,machten mit und freuten sich über das abwechslungsreiche Programm, das die NABU Aktiven aus Herten zusammen gestellt haben.

An den Teichen erleben wir den Höhepunkt des Abends mittels Detektor werden die Stimmen der Fledertiere hörbar.
Im Lichtkegel von Scheinwerfern werden verschiedene Fledermäuse gesichtet.
Der Spuk ist aus wir gehen nach Haus ( 22.30 Uhr)

Am 1.Februar 2007 trafen sich 14 Mädchen und Jungen der NAJU (NABU Kindergruppe) im Schlossgewölbe Herten zur Bastelaktion.
Unterstützung erhielt die Leiterin Beate Hölzemann vom Vorstandsmitglied Angela Mai und Eltern der Kinder
.Es stellte sich heraus, das dass Zuschneiden, Fixieren und Kleben der Modelle knifflich war. Aber nach etwa zwei Stunden war es geschafft. Nun schweben Turmfalkenmobiles an der Gewölbedecke und beleben die Turmfalkenausstellung.

Die NABU Manschaft hat am Wochenende wieder für freie Bahn auf der
Streuobstwiese am Wiesenbach für den Turmfalken und für den Steinkauz
gesorgt.
Nun können die Taggreife die Mäuse besser sichten.
Grossen Wert wurde auf die Schonung der Krautsäume gelegt.
Diese sind nämlich Versteck und Kinderstube für unzählige Tiere wie
Käfer, Schmetterlinge, Säugetiere und Vögel.

Im Schlosspark konnten bis zu 50 Vogelarten beobachtet werden. Die Veranstaltung war eine Vorbereitung für die Stunde der Gartenvögel die für den 11-13.Mai geplant war.
Die Teilnehmer erhielten das farbige Faltblatt mit den 12 häufigsten Gartenvögeln und machten eifrig mit nach der Devise "beobachten und gewinnen".

Diese Ausstellung befasst sich ausschließlich mit Tieren und Pflanzen im engeren Bereich des Schlossparks und der Teiche.
Da das Thema von unseren Besuchern im Gewölbe oft angesprochen wurde, wollen wir diesem Wunsch entsprechen. Dass dieses Thema sehr komplex und anspruchsvoll ist, mussten wir bei der Konzipierung der Ausstellung feststellen.
So entschlossen wir uns, stufenweise vorzugehen.
Beginnen werden wir mit den Wirbeltieren und den Früchten des Schlossparks.
Das Herbstthema "Früchte, Nüsse und Samen" wird allerdings bewußt auf die exotischen Besonderheiten beschränkt.
Folgende Themen sind im Jahresverlauf angedacht:

Ekel und Gruselgeschöpf
Gattenmörder oder liebevolle Mutter
Wir kommen ins grübeln - wer könnte es sein?
Vielleicht weitere Hinweise gewünscht?
Hat keine Flügel und fliegt jedoch einige tausend Meter weit und hoch.
Fühlt, schmeckt und riecht mit den Beinen.
Ihr Lebensunterhalt wird mit spinnen bestritten und so weiter und so weiter.
Ach ja noch etwas zum Aussehen.
Sechs oder acht Augen und dazu acht Beine. also so ein richtiges Gruselgeschöpf für Romane und Filme.
Weltweit sind inzwischen fast 30 000 Arten beschrieben.
Spinnen gibt es überall und zwar reichlich - auf einer Fußballfeldgroßen Wiese leben etwa neun Millionen Induvidien
500 000 Spinnen fressen in sieben Monaten Insekten im Gewicht von zwei Zentnern.
Diese Beutetiere werden mit den Giftklauen der Spinnen getötet
Der Zaunkönig, Mauersegler, Mäuse und Wespen haben Spinnen zum Fressen gern.
Soweit zur Stellung im Naturhaushalt.
Übrigens keine der über tausend Spinnenarten Mitteleuropas könne uns Menschen gefährlich werden.
Bild: Herbet BesteDie Kindergruppe des Naturschutzbund Herten (NABU) begibt sich auf eine Beobachtungsreise in die Welt der Spinnen. Wie sind Spinnen aufgebaut, wie leben sie, was fressen sie, wie spinnen sie ihre Netze? Diese und viele weitere Fragen sollen beantwortet werden. Im Schlosspark und seiner Umgebung wohnen zahlreiche Spinnen, die beobachtet werden können. Die Aktion findet im Rahmen des monatlichen Gruppentreffens der Kindergruppe am Donnerstag, den 21. September von 15:30 bis 17:30 Uhr statt. Treffpunkt ist das Schloss Herten (Innenhof). Interessierte Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen mitzumachen. Mitzubringen sind wettergemäße Kleidung und etwas zu Trinken.
Nach einer Einführung durch den NABU- Vorsitzenden, Herbert Beste, – verkleidet als Pipistrellus Pipistrellus (Zwergfledermaus) - wurde im VHS-Gebäude ein Film über die Jäger der Nacht gezeigt. Danach ging es in den Schlosspark, wo viele knorrige Bäume mit Spalten und Höhlen ausgemacht wurden, die den Geschöpfen der Nacht als Unterschlupf und Tageseinstand dienen.
mehr Informationen zur europäischen Fledermausnacht
Bild: Herbet BesteDieser imposante Veteran heißt "Catalpa bignoniodes", wahrlich ein sehr klangvoller Name.
Allerdings wird er im deutschen Sprachraum wegen seiner trompetenartigen Blüten schlicht Trompetenbaum genant.
An langen Rispen bilden die Blüten zu den bis zu 20 cm großen, satt grünen Blättern einen schönen Kontrast.
Das Blütenfeuerwerk im Park findet mit diesem Höhepunkt auch seinen Abschluss.
mehr Informationen im Blühkalender

Schon vor 250 Millionen Jahren flatterten 60cm spannende Riesenlibellen zur Steinkohlenzeit durch die Sumpfwälder.
Heute spannen die Königslibelle und die Mosaikjungfer 11 cm und sind damit die größte Insektenart in Herten.
Jetzt im Sommer haben die Libellen Hochsaison. Die äußerst geschickten Flieger, einige Arten können sogar rückwärts fliegen, fangen im Flug ihre Beute: überwiegend Fluginsekten, die mit den Beinen festgehalten und meistens schon im Flug verzehrt werden.

In den letzten Tagen klingelt das Telefon der NABU-Wespenberater wieder häufiger. Besorgte Menschen haben in Haus oder Garten ein Wespennest entdeckt und möchten es schnellstens wieder los werden. So mancher Anrufer hat die gelbschwarzen Insekten noch vom letzten Jahr in schlechter Erinnerung, als die Tiere am Kaffeetisch im Freien an der Obsttorte naschten. Die Fachleute vom Naturschutzbund können meist Entwarnung geben: Viele Wespenarten verhalten sich friedlich und naschen nicht am Pflaumenkuchen. Oftmals sind sie schon an ihrem Nestbau zu erkennen.
So schön es ist, die Natur im Sommer zu erleben, so machen sich viele Menschen Gedanken über einige tierische Zeitgenossen in Wald und Feld.
Alle Tiere haben in der Natur einen Zweck. Viele sind nützlich und einige können für Menschen schädlich sein.
So zum Beispiel, welche Folgen kann ein Zeckenbiss, der Stich einer Wespe oder der Fuchsbandwurm für den Menschen haben – wie schützt man sich dagegen?
Informationen und Antworten auf diese Fragen erhalten sie hierüber während der Öffnungszeiten des NABU im Gewölbe des Hertener Schlosses im Innenhof an Sonntagen von 13.00 bis 18.00 Uhr.
Seien Sie willkommen.
Dort können wir Ihnen folgende neu eingetroffen Broschüren, die viel Information über unsere tierische „Lieblinge“ bringen für wenig Geld anbieten:

Rahmen waren ab 20.30 h der Schlosshof und die alten Gemäuer im Schlosspark.
Willy, der Töpfer, und Thomas, der Schwatte, setzten an entsprechender Stelle Literarisches in Szene.
Die Natur machte mit - im Abendrot spiegelte sich das Schloss in der Gräfte. Auf der kahlgeschnittenen Narzissenwiese ließen es Herr und Frau Igel sich schmecken.
An den Schlossparkteichen hatten sich Gänse und Enten es mit ihren Kindern gemütlich gemacht.
Nun, in der völligen Dunkelheit, blitzten Hunderte von Glühwürmchen im Schilf und auf den Wiesenflächen auf. Jung und Alt waren begeistert.
Nun war es endlich so weit: im Licht der Strahler tanzten Eintagsfliegen, Mücken und Nachtfalter über den Teichen.
Die Stars des Abends - Fledermäuse - flatterten zahlreich am Detektor vorbei.

Am Sonntag den 18.Juni um 10.00 h trafen sich über zwanzig Eltern und Kinder im Schlosshof Herten, um erste Kontakte zu knüpfen und eine Kindergruppe zu gründen.
Nach der Begrüßung und ersten Informationen durch die Gruppenleiterin Beate Hölzemann ging es gleich los zu den Teichen um bei Naturerfahrungsspielen die Wasservogelwelt kennen zu lernen.
Die Eltern staunten nicht schlecht, was ihr Sprössling schon wusste und während der zwei stündigen Veranstaltung dazu gelernt hat.

Das Frühjahr ist die Zeit der Tierkinder. So wagt der Vogelnachwuchs nun erste Flugversuche. Manchmal geschieht dies nicht ganz freiwillig, zum Beispiel Wenn, die Geschwister nachhelfen oder der Balanceakt auf dem Nestrand schief geht. Beim Naturschutzbund NABU häufen sich zurzeit wieder die Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger, die einen oder gleich mehrere scheinbar verlassene Jungvögel aufgenommen haben. Der NABU appelliert jedoch an alle Tierfreunde einsam und hilflos wirkende Jungvögel nicht gleich aufzunehmen, sondern sie an Ort und Stelle zu belassen.

Am Sonntag den 23.April besuchten 343 Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet unsere Ausstellung "Herrscher der Lüfte".
Die Ausstellung wird noch bis zum September im Schlossgewölbe zu bewundern sein.
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| Begleitheft zur Austellung | PDF-Dokument |

Es begann im März 1996. Eine Handvoll NABUS und NAJUS (Naturschutzjugend) stellten aus Dachlatten und einfacher Plastikfolie und Mayonnaiseeimern einen einfachen und arbeitsintensiven Krötenzaun auf.
Von nun an konnten Erdkröten und Molche sicher über die Straße zum Laichgewässer getragen werden.
Die ebenfalls nachtaktiven Grasfrösche treten seltener an dieser Stelle auf, weil der Kreis im Wald ein Ausgleichsgewässer angelegt hat, in dem auch abgelaicht wird.

Seit Tagen jagen sich in den Medien die Nachrichten über eine äußerst böse Krankheit: die Vogelgrippe mit dem Virus H5N1! So wundert es nicht, dass die Leser stets die gleichen Fragen stellen: Haben die Wildvögel Schuld am Verbreiten der Krankheit? Wie gefährlich ist die Vogelgrippe für unser Hausgeflügel? Wie gefährlich ist der Virus für den Menschen? Droht der Welt eine Pandemie?
Wer sich, wie der NABU, dem Schutz von Mensch und Natur verschrieben hat, kann an dem schwierigen Thema nicht vorbei. So gibt es beim NABU-Pressedienst ein Informations- und Positionspapier, das hier kurz zusammengefasst ist:

Eulen sind keine Greifvögel. Sie ernähren sich zwar wie Greifvögel von anderen Tieren, wie von Fröschen, Säugetieren und Insekten, aber die auffälligsten Unterschiede sind folgende:

Bei strahlendstem Sonnenschein fuhren wir am Sonntag den 11.Juni als Fahrgemeinschaft zur Biologischen Station in Dorsten-Lembeck. Dort wurden wir über Feuchtwiesen fachkundig informiert und besichtigten den Bauerngarten samt Teich mit vielen Fröschen und Libellen.
Danach ging es zum Naturschutzgebiet Rhader Wiesen , welches von der Biologischen Station betreut wird. Dort konnten wir uns von der geleisteten Arbeit des praktischen Naturschutzes überzeugen.
Zum Abschluss des Tages wurde die denkmalgeschützte Rhader Wassermühle besichtigt, welche vom Heimatverein Rhade restauriert und betreut wird.
Nachdem wir uns bei selbst gebackenem Brot und hausmacher Wurst gestärkt hatten, besuchten wir das Storchenpaar mit den zwei Jungtieren im Hervester Bruch.

Am Sonntag, den 23. April fand mal wieder die Pflanzenbörse im Schlossinnenhof statt. Von 11.00 h-16.00 h kamen 343 Besucher.

Es begann im März 1996. Eine handvoll NABU- und NAJU- Mitglieder (Naturschutzjugend) stellten aus Dachlatten und einfacher Plastikfolie und Mayonnaiseeimern einen einfachen und arbeitsintensiven Krötenzaun auf. Von nun an konnten Erdkröten und Molche am Zaun abgelesen und sicher über die Straße zum Laichgewässer getragen werden. Die ebenfalls nachtaktiven Grasfrösche treten seltener an dieser Stelle auf, weil der Kreis im Wald ein Ausgleichsgewässer angelegt hat, in dem auch abgelaicht wird.

Eröffnung am 4.Dezember 2005 im Schlossgewölbe Herten
Gestaltet von Mechthild Gillner & Angela Mai
Texte : Herbert Beste
Neue Öffnungszeiten Sonntags von 13.00 h- 18.00 h

28 Naturfreunde aus Grelsenkirchen,Essen,Haltern und Herten folgten am 23.April 2006 der Einladung des NABU Herten zum größten Wald im Münsterland.Dort erlebten die Teilnehmer Natur pur. Die Wiesen und der Wald erstrahlte in Frühlingsfarben und die seltenen Tiere wie der Mittelspecht und der Wiesnpieper präsentierten sich den Besuchern von der besten Seite.Alle Teilnehmer waren sich einig,dies war ein gelungener,lehrreicher Ausflug.

Die Pflanzenbörse war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Über 280 Leute tummelten sich im Schlossinnenhof sowie im Schlossgewölbe.
Egal ob Vergissmeinnicht, Rittersporn oder Lungenkraut, bei der zweiten Pflanzenbörse des NABU-Herten waren Stauden jeder Art zu finden. Für nur 1€ pro Stück gingen Sie reihenweise über den Tisch.

Am Donnerstag den 20.Oktober besuchte die Igelgruppe des Kindergartens Grünland aus Herten Süd den NABU Herten.
Fredi Fledermaus begrüßt die Gruppe und stellte die Spinne Spidi Speyder vor. Diese erzählte über ihr Leben am seidenen Faden.
Anschließend lernten Kinder und Erwachsene mit Naturspielen im Park, das es viele verschiedene Spinnen und Netze gibt. - und warum das Rotkehlchen die roten Früchte des Pfaffenhütchen mag und warum sie für uns Menschen ungenießbar sind.
Mit der Igelgruppe haben inzwischen 4000 kleine und große Besucher in 2005 die Ausstellung und Veranstaltungen im Schlossgewölbe besucht.

Dieser Strauch kommt bei uns besonders an Waldrändern vor. Dort wo Schlehdorn, Hartriegel und Hundsrose wachsen, fühlt sich der Spindelstrauch - so sein weiterer Name - wohl.
Er liebt nährstoffreiche und lehmige Böden und stellt also wie fast alle heimischen Gehölze keinen besonderen Anspruch an den Boden.

Die Rosskastanie - selbst erst 1600 aus dem Balkan bei uns eingeführt - hat Probleme mit einen kleinen Falter. Dieser Falter wurde erstmalig 1983 in Mazedonien bestimmt und zwar am Ohridella See, daher die Namensgebung „Cameraria ohridella“. Sein eigentliches Herkunftsland ist allerdings nicht bekannt.

Sie wird auch Zebraspinne genannt und ist eine der schönsten einheimischen Spinnen. Seit etwa 30 Jahren ist diese wärmeliebende Art aus dem Süden zu uns eingewandert.

Dieser Stauch oder kleiner Baum wird bis zu 6m hoch. Er ist eigentlich im südlichen Mitteleuropa beheimatet .Dort kennt man ihn auch unter den Namen Herlitze, Dirlitze oder Dirndlstrauch. Weil dieser Strauch so anspruchslos ist, wurde er von Gärtnern bei uns an Straßen, in Parks und Grünanlagen angepflanzt. Ein Augenschmaus sind im Vorfrühling seine gelben Blüten, die vor dem Blattaustrieb erscheinen.
Ein Hilfsmittel zum Überleben oder anders gesagt um nicht vernascht zu werden, haben verschiedene Pflanzen entwickelt.
So wurden Dornen und, Stacheln oder Brennhaare als mechanische Abwehr entwickelt. Geringer Nährwert oder seltenes Vorkommen ist ebenfalls als Abwehrmaßnahme gegen Pflanzenfresser zu bewerten.
Die vielleicht raffinierteste Methode um nicht gefressen zu werden zu mindest einigen Tieren zu entgehen ist die Anreicherung von Giften. Wie unterschiedlich die Wirkung sein kann nun ein kleines Beispiel: Fressen Pferde Eibennadeln führt dies bei reichlichem Konsum zum Tode der Tiere. Wiederkäuer wie Schafe und Ziegen genießen unbeschadet alle Pflanzenteile obiger Pflanze.Gifte kommen oft in den Unterschiedlichsten Pflanzenteilen vor, wohl um die wichtigsten Fortpflanzungsteile zu schützen.
Der
NABU-HertenAuf Einladung des Vorstandes trafen sich Jung und Alt zum gemütlichen Beisammensein am Samstag, den 6.August um 17.00 h im Garten bei Irene & Herbert Beste. H. Beste dankte den Anwesenden für Ihren Einsatz für Mensch und Natur.

Auch dieses Jahr beteiligt sich der NABU-Herten an der Aktion.

44 Naturfreunde folgten der Einladung des Naturschutzbundes Herten.

Koelreuteria paniculata so sein Wissenschaftlicher Name stammt aus Asien und gehört zu den Seifenbaumgewächsen.
Hinweise und Infos gibt es Sonntag im NABU Schlossgewölbe
Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.
Herbert Beste
0 23 66-93 47 60
14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall
Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760
Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.
Beate Hölzemann
02366/936774
16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck