
Ein außergewöhnliches Erlebnis für die ganze Familie an einem ganz besonderen Ort - das sind die richtigen "Zutaten" für eine spannende Nachtveranstaltung.
In der Vorburg werden Kinder geschminkt und basteln Fledermäuse. In der Kapelle läuft anschließend der Film "Kobolde der Nacht". Dazu gibt es Geschichten und Informationen über die Geschöpfe der Nacht. Und wenn es dunkel wird, erleben wir Fledermäuse live und hautnah und lernen sie in ihrem Lebensumfeld kennen.
Mitwirkende: Michael Korn, Beate Hölzemann, Monika Mailand, Herbert Beste.
Wir freuen uns auf alle Besucher:
Wann: am Samstag, 28. August 2010; Beginn 19:00 Uhr
Wo:Der Treffpunkt ist die Vorburg des Schloss Herten
Anmeldung: Herbert Beste, Tel.: 02366-93 47 60
Teilnehmerbeitrag: 3,00 Euro


Große Kinderaugen und lächelde Gesichter: Der heutige Lesemarathon war eine Veranstaltung, in der mit den Kindern aus dem Kindergarten Grünland gelesen, gespielt und gesungen wurde. Eigens dafür hat NABU-Herten-Vorstandsmitglied Mechthild Gillner Figuren künstlerisch getöpfert und gestaltet.
Die Veranstaltung ist Teil des Hertener Vorlesemarathons, der heute von Morgens bis abends stattfindet - ob auf der Halde, im Bus, auf der Werkstoilette, in der Schule oder in der Fußgängerzone. Der Lesemarathon findet im Rahmen der Hertener Kulturhauptstadtwoche "local heroes" (als Teil des Kulturhauptstadt Ruhr 2010) statt.

Die Greifvogelausstellung des NABU-Herten, die schon in Herten für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, ist bald auf der schönen Bislicher Insel, die nicht nur wegen ihres Biberbestandes eine Reise wert ist, in deren NaturForum in Xanten zu sehen.
Dort sind vom 6. Juni bis zum 11. Juli 2010, Dienstag bis Sonntag von 10.00-18:00 Uhr Präparate der Greife und deren Nahrung zu sehen. Außerdem 1:1-Flugbilder, Luftbilder aus Sicht der Greifvögel, Filmvorführungen sowie Informationen in Text und Bild.
Einsicht in die Fachliteratur aber auch Kinderbücher und Malvorlagen für unsere "großen" Kleinen runden die interessante Ausstellung ab. Wer sie in Herten nicht sehen konnte, hat damit in diesem Sommer Gelegenheit sie etwas außerhalb kennenzulernen - vielleicht verbunden mit einer Wanderung in der Auenlandschaft der Bislicher Insel.

Die Stadt Herten läßt seit einiger Zeit Wege und Plätze des Schlossparkes neu herrichten. Es wurden Sichtachsen freigeschlagen, wie sie anno dazumal angelegt waren. So kann man den Blick weiter schweifen lassen. Zudem werden Plätze und Ruhezonen reaktiviert.
Der NABU Herten nutzte eine neu geschaffene Gelegenheit: Die Blaue Gruppe des AWO-Kindergarten Scherleburg konnte bei einer Veranstaltung das schöne Wetter um Geschichten, Gedichte und Lieder über den Frühling auf dem neu gestalteten Theaterplatz zu genießen.
Am Ende waren sich schließlich alle einig: Das war bestimmt nicht die letzte Vorstellung dieser Art und an diesem Ort.


Dem Aufruf des Naturschutzbundes Deutschland folgen seit Jahren viele Mitbürger. Sie beobachten und zählen eine Stunde lang Gartenvögel. Zählhilfen und eine schöne Bestimmungshilfe vom Landesverband Nordrhein-Westfalen erleichterten das Mitmachen. Attraktive Preise als Dankeschön winken.
Die Zählung soll Aufschluss über die Verbreitung und Häufigkeit der Vorkommen der Vögel bundesweit und regional aufzeigen. Die nun jährliche Erfassung lässt Rückschlüsse auf Veränderungen der Vorkommen bis auf die regionale Ebene zu. Der NABU kann dies auswerten wirdund gezielt darauf reagieren.

Der Ortsverein Herten des NABU lädt zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung ein. Sie findet am Dienstag, 13.April 2010 statt, der Beginn ist um 19.30 Uhr im Parkrestaurant Katzenbuch, Pferdestall, Herner Straße 67, 45699 Herten
Neben dem Geschäfts- und Kassenbericht, Diskussionen zu Sachthemen gibt es wie immer ein geselliges Beisammensein mit einer Beam-Präsentation der Aktivitäten des vergangenen Jahres. Gäste sind herzlich willkommen!
Das Mitgliedertreffen findet statt:
Wann: am Dienstag, 13.April 2010, Beginn 19:30 Uhr
Wo: Restaurant Zum Katzenbuch, Pferdestall, Herner Straße 67, Herten
Weitere Infos: Herbert Beste, Tel.: 02366-93 47 60


Zu besichtigen ist sie im Gewölbe des Schlosses Herten, die der Ortsverein NABU-Herten offiziell am Donnerstag, dem 18.Februar 2010, eröffnet hat.
Mit "Neubürger" sind so genannte "Neozoen" gemeint, also zugewanderte Tiere, die in unserer Natur heimisch geworden sind. Und welche das sind, erfahren Sie bei uns.
Alle Lebewesen haben die Tendenz, sich auszubreiten: Sie produzieren Nachkommen die mehr oder weniger weit entfernt von ihren Eltern leben. Die Aktivitäten des modernen Menschen haben diese Verhältnisse dramatisch verändert.
Aber einige der Neubürger in der Natur sind uns schon so vertraut, das wir sie nicht mehr als Neubürger ansehen - Fasan, Damhirsch Kaninchen oder Rosskastanie und Klatschmohn. Einige der Neozoen sind Problematisch andere bereichern unsere Natur. Die genannten Aspekte sind in der Ausstellung nur ein Nebenthema, wir wollen neugierig machen und informieren.


20 Helfer des NABU Herten mit seinem NAHU-Nachwuchs sorgen jedes Jahr wieder für das Überleben von Amphibien. Im letzten Jahr konnten so über 600 Tiere ihre Laichgewässer erreichen Das heutige Mitgliedertreffen des NABU-Herten steht deshalb ganz im Zeichen der Kröten, Molche und Frösche.
Zur Vertiefung der Thematik zeigen wir diesmal einen Film über Frösche, Kröten und Molche. Der Eintritt ist frei, Besucher sind wie immer herzlich willkommen.
Was haben wir bisher geleistet? Am Samstag, dem 27.Februar, war es wieder an der Zeit gewesen, die mobilen Zäune zum Schutze der vom Überfahren bedrohten Erdkröten, Grasfrösche und Molche aufzustellen; denn die Tagestemperatur stieg zu dieser Zeit bis auf 12 Grad an.
Besonders an der B 225 von Recklinghausen nach Marl ist der Kraftfahrzeugverkehr mit täglich bis zu 30 000 Fahrzeugen so stark,dass kaum ein Tier lebend zum Laichgewässer auf der anderen Straßenseite gelangen würde. Aber auch am Linder Weg (auf Marler Gebiet) hat der Verkehr zugenommen, so dass auch hier ein Schutzzaun gesetzt werden musste.


Der Naturschutzbund NABU NRW begrüßt die Entscheidung des Umweltministeriums, die Kormoran-Verordnung und den begleitenden Erlass in NRW auslaufen zu lassen.
In einem Brief an die Vorsitzende des Umweltausschusses im Landtag von Ende Januar dieses Jahres kündigte Umweltminister Uhlenberg diese Entscheidung an.
Damit dürfen ab 1. April keine Kormorane mehr geschossen werden. "Der NABU freut sich über diesen Richtungswechsel im Umweltministerium und wertet es als einen Schritt hin zu einer zukünftig verantwortungsvolleren Artenschutzpolitik", erklärt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW.


Das Mitgliedertreffen des Ortsvereins NABU Herten im Februar steht diesmal unter einem ganz besonderen Motto: "Der Kormoran – Vogel des Jahres 2010".
Ein hoch aktuelles Thema, das viele Meinungen und Fragen beinhaltet. Besucher sind wie immer herzlich eingeladen. Als Gast und Referent begrüßen wir Herrn Michael Jöbges, einen anerkannten Ornithologen (von der Vogelschutzwarte NRW) und Vogelschützer. Er hält bundesweit Vorträge über die verschiedensten Vogelarten. Außerdem werden von ihm Vögel beringt, unter anderem auch die Störche im Hervester Bruch in Dorsten. Herr Jöbges ist beim LANUV (Landesanstalt für Umwelt und Verbraucherschutz) angestellt und dort mit dem Vogelschutz und den Vogelschutzgebieten betraut.
Wann: am Dienstag, 9. Februar; Beginn 19:30 Uhr
Wo: Restaurant Zum Katzenbuch, Pferdestall, Herner Str. 67, Herten
Weitere Infos: Herbert Beste, Tel.: 02366-93 47 60


Die Kopfweiden am Holzbach haben sich prächtig entwickelt. Nun wurde es Zeit, ihre Kronen durch Schnitt-Maßnahmen zu entlasten. Das verhindert das Auseinanderbrechen. Das Schnittgut wird in eigens dafür angefertigten zweireihigen Hecken gelagert.
Die Außenstangen dieser Hecken werden im kommenden Frühling wieder austreiben und das Bild der Landschaft prägen. Im Schnittgut können es sich Zaunkönig, Heckenbraunelle, Waldmäuse und Igel gemütlich machen.

Nachdem das Einverständnis von Dechant Norbert Mertens vorlag, machten sich Bernhard Conzen und Fredie Prostruschnik von der Gemeinde Herten Süd ans Werk. Gemeinsam mit den NABU Mitgliedern Uwe Knaak und Ralph Bernatz wurde am 15. Dezember 2009 ein Nistkasten angebracht.
Der ist ein Angebot für Turmfalken, Dohlen oder Schleiereulen. Früher hatten diese Tiere eine sichere Bleibe in Hohen Türmen aber heutzutage werden alle Öffnungen in diesen Türmen dicht gemacht, weil man Angst vor der Verschmutzung durch Stadttauben hat. Um so mehr freuen wir uns, das diese nachahmenswerte Maßnahmen von der Gemeinde gebilligt wurde. Als Dankeschön wird der Gemeinde eine schöne Plakette überreicht.

Der Nabu Herten hält für jeden Interessierten eine Fülle an Informationsmaterialien bereit. Neben verschiedenen Naturführern oder Themenheften zu Fledermaus, Igel oder Nisthilfen ("Wohnen nach Maß") ist aktuell auch das Büchlein "Unterwegs und Draußen, mit dem Nabu in Nordrhein-Westfalen" zu bekommen. Hier ist unter anderem ein Beitrag des Ortverbandes Herten über den Schlosspark Herten enthalten. Die Publikation ist für 5,-EUR beim Nabu Herten oder im Schlossgewölbe zwischen 13-18 Uhr erhältlich. In dem Werk sind alle großen Naturplätze und -schätze NRWs beschrieben. Ideal für Ausflüge!

Alle Jahre wieder ziehen wir Bilanz und feiern den Jahresausklang nach einem bewegenden und veranstaltungsreichen Jahr. In einer Bild-Präsentation lassen wir die Ereignisse Revue passieren. Alle Nabu-Mitglieder bitte noch im November anmelden, damit geplant werden kann.
Beginn der Veranstaltung 17 Uhr.
Für Rückfragen und Anmeldung: Herbert Beste 02366/934760.

Dann werden dort Nisthilfen gesäubert und ausgebessert, denn es muß Platz für die neuen Nester gemacht werden. Helfer sind immer willkommen.
Zum Balzritual der Vögel gehört nämlich das Einbringen von Nistmaterial. Jedes Jahr aufs Neue, damit die Eier weich liegen und die Jungen gewärmt werden. Durch dieses Nistmaterial erkennt man, wer die Kinderstube genutzt hat. Das Rotkehlchen brütetet gern in Halbhöhlen, dort wird der Boden mit Laub und Hälmchen gefestigt und mit Tierhaaren und Pflanzenhaaren der Napf ausgepolstert. Meisen brüten in Vollhöhlen und benutzen zum Nestbau Halme Moose, Federn und Wolle. Ganz anders der Kleiber: Er sammelt ausschließlich Spiegelrinde damit die Höhle während der Brutzeit trocken bleibt.

Felsenbirne, Kornelkirsche, Holunder, Weißdorn und Pfaffenhütchen sind nur einige wenige Vorschläge von fast 50 Möglichkeiten.
Gartenbbesitzer, Grünflächenämter in Parks oder Forstleute und Bauern in der freien Landschaft können dazu beitragen, dass unsere Umwelt wieder natürlicher und bunter wird.

Und kaum ein anderes Tier lebt so verborgen und wirkt so geheimnisvoll wie die Fledermaus.
Der Nabu-Herten hat eine Ausstellung zusammengestellt, in der Sie sich über beide Tiere ausführlich informieren können.

Dieses Fest ist die Gelegenheit mit netten Menschen die Natur zu erleben. Seit 10 Jahren wird die Fläche am Landwehr von uns ehrenamtlich betreut und entwickelt. Voller Stolz können wir am Tag des "Offenen Tores" das artenreiche Gebiet vorstellen.
Am Tag des Offenen Denkmals bietet der NABU Herten eine unterhaltsame und lehrreiche Veranstaltung für Alt und Jung am Schloß Herten und im Schloßpark am 13. September von 10.00-17.00 Uhr.
Treffpunkt ist die Vorburg des Schloß Herten.

Fledermäuse rattern an Detektoren vorbei und werden durch das Scheinwerferlicht erhascht. Mysteriöse Dinge geschehen im Schlosspark und den Gemäuern. Speziell für die Kleinen und Großen, bietet der NABU am Abend des 29. August ein umfangreiches Programm, rund um die sagenumwobenen, fliegenden Säugetiere. Mit etwas Glück bekommen wir die im Kreisgebiet vorhandenen Fledermausarten, Wasserfledermaus, Braunes Langohr, Großer Abendsegler, Breitflügel-, Zwerg- und Rauhautfledermaus, sowie die Teichfledermaus und den kleinen Abendsegler zu sehen.

Zurzeit tschirpt und piept es überall in Nistkästen, Hecken und Gebüschen. Mit zarten Stimmchen bettelt der Vogelnachwuchs ausdauernd um Futter und die ersten Jungvögel verlassen bereits das sichere Nest.
Der Naturschutzbund Herten (NABU) appelliert an die Bevölkerung, einsam und hilflos wirkende Jungvögel nicht gleich aufzunehmen, sondern sie an Ort und Stelle zu belassen. Nur ganz selten handelt es sich bei gefundenen Jungvögeln am Boden um verlassene, verletzte oder geschwächte Tiere, die Hilfe benötigen. Der Schein trügt häufig, denn die Jungen mancher Vogelarten wie Enten, Kiebitze oder Amseln verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Die unerfahrenen und im Fliegen noch etwas ungeübten ´Nestflüchter´ sitzen dann im halb hohen Geäst oder auf dem Boden. Dort werden sie aber weiterhin von ihren Eltern versorgt.

Wissende Menschen nennen sie auch Hummelkönigin, denn es sind weibliche Tiere die an frostfreien Stelle den Winter überdauert haben. Diese Tiere sind echte Frühlingsboten denn sie sind bei den ersten Sonnenstrahlen unterwegs.
Nachdem sie sich an die ersten Nektarspender wie Krokus, Lungenkraut und Taubnesseln gelabt haben, geht die Suche weiter. Gesucht werden Hohlräume unter Steinen und unter Baumwurzeln. Besonders begehrt sind allerdings Mauselöcher. An zusagenden Stellen wird dann ein neuer Jahresstaat gegründet.
Um auch diesen nützlichen Tieren zu helfen, haben 8 Helfer des NABU Herten an der Insektenwand Nisthilfen angebracht.
Weitere Informationen Sonntags von 13.00 – 18.00 Uhr im Schlossgewölbe Herten

Nachdem in der Versammlung am 10.März die Experten vom NABU Xanten über die Biologie und die Hilfsmaßnahmen des Steinkauzes informierten, wurden die Hilfsmaßnahmen der Aktiven für Eulen mit neuem Elan fortgesetzt. Inzwischen wurden Steinkauzröhren gesäubert und neue montiert. In anderen Bereichen für die größte Eule in Herten- für den Waldkauz-Nisthilfen angebracht. Grosse Wohnungsnot hat auch die hübsche Schleiereule, weil wegen der Verdrahtung der Öffnungen von Kirchtürmen und andere hohe Gebäude den Stadttauben der Zugang verwehrt wird. Somit auch für die Nützlinge wie Fledermäuse. Turmfalken und Schleiereulen.

Wenn im Februar / März die Tage länger werden und die Temperaturen regelmäßig
über 5–10 °C liegen, beginnt ein besonderes Naturschauspiel des Vorfrühlings.
Dann begeben sich besonders die harten Arten unter den ansonsten sonnenhungrigen Amphibien zu den angestammten Laichgewässern.
Hierzu gehören in unserer Gegend: Grasfrosch, Erdkröte, Teichmolch und Bergmolch.
Den Winter haben die Tiere in der sogenannten Winterstarre wie tot unter Steinen, Baumwurzeln oder einfach im Erdboden eingegraben überlebt. Während dieser Zeit erfolgte die Atmung ausschließlich durch die Haut. Deshalb musste die Haut auch immer schön feucht sein. Auch deswegen wandern diese Tiere im Schutze der Dunkelheit, weil sie sonst durch Sonneneinstrahlung leicht austrocknen könnten. Wenn dazu noch Nieselregen einsetzt, sind die meisten Tiere auf den Beinen. Man spricht dann von einer Massenwanderung.

Zum vierten Mal fand im Mai 2008 die bundesweite NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“ statt. Dem Aufruf des Naturschutzbundes Deutschland folgten viele Mitbürger. Sie beobachteten und zählten 1 Stunde Gartenvögel.
Zählhilfen und eine schöne Bestimmungshilfe vom Landesverband Nordrhein-Westfalen erleichterten das Mitmachen. Attraktive Preise als Dankeschön werden ausgelobt.

Nein, es ist keine Meldung von Ufos oder einem Märchen, obgleich der Eisvogel, Vogel des Jahres 2009, tatsächlich ein märchenhaftes Tier ist. Seinen Spitznamen verdankt er dem schillernden Federkleid, welches dem Funkeln eines Edelsteines gleicht. Möglicherweise kommt von seinem Aussehen auch die Bezeichnung „Eisvogel“. Ob dieser Name jedoch von „Eis“ oder vom hochdeutschen „eisan“, was Eisen bedeutet, abstammt, ist umstritten.

Kultur & Natur genießen und erleben hieß es für die Teilnehmer der Exkursion. So wurde über den 18 km langen Damm der das Maarkenmeer und das Isselmeer trennt der wunderschöne Ort Enkhuizen mit seinem romantischen Hafen besucht. In Lelystad war das tolle Segelschiff die - Batavia - aus dem 17.Jahrhundert ein Zielpunkt.

In vielen Geschichten, besonders in Fabeln, werden menschliche Eigenschaften auf Tiere übertragen. Besonders schlecht kommen dabei unsere Nahrungskonkurrenten wie Adler, Wolf und auch der Bär weg.
Dieses schlechte Bild führte in Mitteleuropa zum Ausrottungsfeldzug gegen diese fleischfressenden Tiere: Wolf, Bär und Adler wurden rücksichtslos – teilweise bis zur Ausrottung– verfolgt. Auch heute noch werden von vielen Naturnutzern – wie z. B. Fischern, Tierzüchtern und Jägern – diese sogenannten „Schädlinge“, da Nahrungskonkurrenten, sehr kritisch gesehen.
In diesen Fabeln kommt auch der Fuchs vor und wird dort als schlau, gerissen und hinterhältig geschildert.
„Unser größter Beutegreifer einschließlich seiner auffällig langen Rute bis zu 110 cm lang ist ein besonders schönes Tier – ein Juwel! Vor allem im Winterfell sieht er gut aus: rotbraun, weißer Latz und dazu dieses außergewöhnliche Schlaumeier-Gesicht.“ so weit das Zitat von Rien Poortvliet.

Die Baumscheiben in der Streuobstwiese am Wiesenbach wurden freigehackt und mit Schredermaterieal belegt. Außerdem haben wir eine neue doppelseitige Weidenhecke am Wiesenbach angelegt und schon mit Schnittgut bestückt.
Diese Methode ist Ökologisch sinnvoll,weil hier der Naturkreislauf beachtet wird. Früher wurden die Ruten verbrannt und damit viele Lebewesen ausgelöscht.Von der Luftverschmutzung ganz zu schweigen. Nach den vierstündigem Einsatz haben sich 12 Naturschützer am Steckrübeneintopf von Irene Beste gestärkt.

Auf 15 Tafel wird der Vogelzug und das Verhalten der Vogelwelt dargestellt.
15 Ausgewählte Präparate mit 15 Steckbriefen ergänzen die Ausstellung und informieren über Einzelheiten.
Literatur liegt zur Information aus.
Tipps für Wintervogelbeobachtungen.
Jede Woche wird ein neuer Film im Gewölbe gezeigt.
Zunächst der Weltberühmte Film Nomaden der Lüfte
Weitere Filme: in Jahr bei den Kranichen & der Eisvogel

Ursprünglich lebte es in Waldungen in den Wipfelregionen.. geschickt kletternd und springend.
Klettert sogar senkrechte Stämme kopfvoran hinunter.
Das Eichhörnchen wiegt 200 bis 400 Gramm. Der Körper misst cirka 20cm und der buschige Schwanz ist fast solang, wie der Körper.
Der Schwanz dient beim Klettern und Springen als Balancier und Steuerruder.
In hohen Bäumen werden mehrere geschlossene Nester (Kobel) angelegt. Auch Baumhöhlen werden genutzt. Dort werden die bis zu sieben Junge geboren und aufgezogen. Ansonsten dient es als Ruhe und Schlafort.

Seit knapp einer Woche haben wir Besuch einer Streifengans. Erstmalig hier in Herten gesichtet, scheint sie sich meist in Gesellschaft von Kanadagänsen an und in der Gräfte am Wasserschloss Herten wohl zu fühlen und wird wohl einige Zeit hier verweilen.
Die Streifengans (Anser indicus) gehört zur Gattung Feldgänse und erreicht eine Körperlänge von 71 bis 75 cm, eine Flügellänge von 41 bis 49 cm sowie ein Gewicht von 2.200 bis 3.000 Gramm. Auffallendes Merkmal sind die zwei schwarzen Streifen auf dem Hinterkopf. Der längliche Schnabel ist gelblich bis orange gefärbt. Die Extremitäten sind orange, die Augen sind braun gefärbt. Als Zugvögel erreichen sie über dem Himalaya Höhen von bis zu 9.000 Meter. Sie gelten somit zu den höchstfliegenden Vögeln der Erde und können bis zu 20 Jahren alt werden.

Felsenbirne, Kornelkirsche, Holunder, Weißdorn und Pfaffenhütchen sind nur einige wenige Vorschläge von fast 50 Möglichkeiten. Gartenbbesitzer, Grünflächenämter in Parks oder Forstleute und Bauern in der freien Landschaft können dazu beitragen, dass unsere Umwelt wieder natürlicher und bunter wird. Diese anspruchslosen Pflanzen sind winterhart, weil sie seit Urzeiten an unser Klima angepasst sind. Dazu kommt, dass man in Baumschulen oder Gärtnereien nur etwa die Hälfte von dem bezahlen muss, was sonst für die exotischen und empfindlichen Pflanzen auf den Tisch gelegt werden muss.

Die Mispel ist ein Großstrauch von 8m Höhe, der im Mittelalter von ziemlicher Bedeutung war, heute aber in Vergessenheit geraten ist.
Die Mispel stammt aus Vorderasien, Süd und Südosteuropa. Schon sehr früh wurde sie von den Griechen und Römern in Kultur genommen.
Mispeln lieben einen sonnigen Standort, im Schatten lässt die Blühkraft nach.
Im Mai ist der erwachsene Strauch über und über mit bis zu 5 cm weißen Blüten bedeckt. Einen schönen Kontrast bilden dann die roten Staubbeutel in den Blüten.

Sie sind wissbegierig? Möchten alles über Ihren ärgsten Feind (nun ja, für manche Menschen auch einer ihrer besten Freunde) erfahren? Ekel- und Gruselgeschöpf? Gattenmörderin und liebevolle Mutter? - Sehr gut, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.
Der Spätsommer und Herbst ist „Spinnenzeit“. Kein Haus, keine Wohnung, in der die nützlichen Insektenjäger zurzeit nicht Gastrecht beanspruchen. (Jeder kennt dieses „unerträgliche Gefühl“, das Zimmer mit einer dicken Hausspinne teilen zu müssen, oder?)

Dieser ästige Strauch wird bis zu 5m hoch und hat im Alter eine seltsame bräunlich -grüne Rinde. Im April erscheinen die außergewöhnlich großen rosafarbenen Blüten, die seltsamerweise einzeln an Seitenzweigen stehen. Aus den Blüten entwickeln sich je nach Sorte apfel- oder birnenförmige Früchte mit einem Durchmesser von 8 bis 15 cm und einem Gewicht bis zu 500 g.
Die reifen Früchte leuchten goldgelb und verströmen einen aromatischen Duft. Warum die Früchte einen wolligen Filzbelag haben, weiß kein Mensch.
Schon im Altertum wurden in Vorderasien und in Südosteuropa Quittenfrüchte als Nahrungsmittel sehr geschätzt, denn man kann daraus Kompott, Mus, Gele, Saft, Likör und Schnaps herstellen.
Außerdem enthalten sie etwa 10 wertvolle Inhaltstoffe: u.a. Vitamin C, Kalium, Eisen und Pektin.


Diese Wildrose aus China / Korea - Rosa rugosa - ist ein Neubürger und wurde schon ende des 17. Jahunderts nach Europa eingeführt. Schnell wurde dieses Gehölz in Gärten und Parks angepflanzt.
Gründe waren und sind vielschichtig.
Der Strauch wird nur cirka 150 cm hoch und treibt fleißig Absenker, weswegen er auch zur Dünen und Sandbefestigung gepflanzt wurde. Dort überdeckt er aber durch sein dichtes Laub unsere heimischen Pflanzen, was wiederum nicht fein ist.
Besonders große Bestände gibt es an der Sandaufschüttung am Stausee in Hullern.
Auch auf unseren Bergehalden Hoheward und Hoppenbruch wurden diese anspruchslosen Rosen in den Schotter gesetzt.
Ähnlich dem Kartoffelkraut erheben sich ab Mai über dunklem Kraut große einfache Blüten, die auch doldig angeordnet sein können. Die bis 8 cm großen Blüten fallen im Dunklen / grünen Laub wegen der kräftig rosaroten Farbe schon von Weitem auf.

Euroaweit sterben jährlich 300.000 Menschen durch oder an den Folgen von Feinstaubbelastung. Deutschland steht mit jährlich ca. 65.000 Toten an der Spitze. (Studie der Weltgesundheitsorganisation) Gravierend die Belastung in Teilen von NRW (Ruhrgebiet)
Deshalb sehen wir nicht nur den sofortigen Handlungsbedarf die von der EU geforderten Richtlinien einzuhalten, sondern vielmehr darüber hinaus die Gesundheit der Bevölkerung, mit weitreichenderen Maßnahmen vor diesen schädlichen Einflüssen zu schützen.
Der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet wurde von den Bezirksregierungen in enger Kooperation mit den Kommunen erarbeitet. Lt. Stadtbaurat Lindner werden die einzuführenden Maßnahmen ja bereits durchgeführt, bzw. sind Umgesetzt. (Kreisverkehr, Osterfeuer, Tempo 30 Zonen. Es stellt sich die Frage, warum nur das Notwendigeste zur Erfüllung des Maßnahmenkatalogs der Bezirksregierung erfolgt. Reicht dies aus?
Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.
Herbert Beste
0 23 66-93 47 60
14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall
Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760
Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.
Beate Hölzemann
02366/936774
16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck