
Dann werden dort Nisthilfen gesäubert und ausgebessert, denn es muß Platz für die neuen Nester gemacht werden. Helfer sind immer willkommen.
Zum Balzritual der Vögel gehört nämlich das Einbringen von Nistmaterial. Jedes Jahr aufs Neue, damit die Eier weich liegen und die Jungen gewärmt werden. Durch dieses Nistmaterial erkennt man, wer die Kinderstube genutzt hat. Das Rotkehlchen brütetet gern in Halbhöhlen, dort wird der Boden mit Laub und Hälmchen gefestigt und mit Tierhaaren und Pflanzenhaaren der Napf ausgepolstert. Meisen brüten in Vollhöhlen und benutzen zum Nestbau Halme Moose, Federn und Wolle. Ganz anders der Kleiber: Er sammelt ausschließlich Spiegelrinde damit die Höhle während der Brutzeit trocken bleibt.
Neben Singvogelkästen gehören auch solche für Hohltauben, Eulen und Fledermäuse dazu. Das Anbringen von Nisthilfen macht Sinn, denn die natürlichen Höhlen in alten Bäumen werden immer rarer, weil Höhlenbäume - auch in Gärten - meist der Axt zum Opfer fallen.
Naturfreunde sollten aber bedenken, dass es ohne einheimische Gehölze und Stauden nicht genug Nahrung für unsere gefiederten Freunde gibt.
Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.
Herbert Beste
0 23 66-93 47 60
14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall
Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760
Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.
Beate Hölzemann
02366/936774
16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck