
Dieser ästige Strauch wird bis zu 5m hoch und hat im Alter eine seltsame bräunlich -grüne Rinde. Im April erscheinen die außergewöhnlich großen rosafarbenen Blüten, die seltsamerweise einzeln an Seitenzweigen stehen. Aus den Blüten entwickeln sich je nach Sorte apfel- oder birnenförmige Früchte mit einem Durchmesser von 8 bis 15 cm und einem Gewicht bis zu 500 g.
Die reifen Früchte leuchten goldgelb und verströmen einen aromatischen Duft. Warum die Früchte einen wolligen Filzbelag haben, weiß kein Mensch.
Schon im Altertum wurden in Vorderasien und in Südosteuropa Quittenfrüchte als Nahrungsmittel sehr geschätzt, denn man kann daraus Kompott, Mus, Gele, Saft, Likör und Schnaps herstellen.
Außerdem enthalten sie etwa 10 wertvolle Inhaltstoffe: u.a. Vitamin C, Kalium, Eisen und Pektin.
Nicht nur Wein und Esskastanie, sondern auch die Quitte wurden von den Römern nördlich der Alpen eingeführt.
Bei uns führt dieser Strauch zu Unrecht ein Schattendasein. In südlichen Ländern sind die Früchte so begehrt, dass man die Quitte dort planmäßig anbaut. Spitzenreiter ist hier die Türkei mit einer Jahresernte von 105 000 kg. ( Quelle FAO, Mengen in 1000 kg.)
Wer sich wie wir auf unseren Streuobstwiesen und in einigen Gärten für die Quitte entschieden hat, kann nach sechs bis sieben Jahren mit reicher Ernte rechnen.
So konnten wir in diesem Jahr von einer Birnenquitte 60 kg Früchte ernten:
Ein Gericht aus Persien von Sima Towfighian
Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.
Herbert Beste
0 23 66-93 47 60
14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall
Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760
Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.
Beate Hölzemann
02366/936774
16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck