Jetzt ist Pflanzzeit für einheimische Gehölze

Felsenbirne, Kornelkirsche, Holunder, Weißdorn und Pfaffenhütchen sind nur einige wenige Vorschläge von fast 50 Möglichkeiten. Gartenbbesitzer, Grünflächenämter in Parks oder Forstleute und Bauern in der freien Landschaft können dazu beitragen, dass unsere Umwelt wieder natürlicher und bunter wird. Diese anspruchslosen Pflanzen sind winterhart, weil sie seit Urzeiten an unser Klima angepasst sind. Dazu kommt, dass man in Baumschulen oder Gärtnereien nur etwa die Hälfte von dem bezahlen muss, was sonst für die exotischen und empfindlichen Pflanzen auf den Tisch gelegt werden muss.

  • Obige Pflanzen werden im Herbst wurzelnackt angeboten. Es empfiehlt sich Wurzel und Triebe einzukürzen, weil der Austrieb im nächsten Frühjahr buschiger und stärker erfolgt.
  • Bei der Herbstpflanzung erübrigt sich das Angießen. Allerdings kann in Gärten sicherheitshalber ein einmaliges Einschlämmen sinnvoll sein.
  • Auch aus Umweltschutzgründen ist das Anlegen einer Hecke, anstatt eines Palisadenzauns richtig.
  • Beispielhaft genannt Weißdorn, Liguster oder Hainbuchenhecken halten den Wind ab, binden den Staub, mindern Lärm und bieten natürlichen Sichtschutz.
  • Immergrüne Varianten : Hecken aus Eibe und Stechülse. An dieser Stelle ein Tipp: Alle Hecken werden besonders dicht bei häufiger Schnittfolge. Dies gilt besonders im Jugendstadium.
  • Kornelkirsche oder Felsenbirne machen sich prächtig als Solitärgehölze.So gibt es für jeden Garten Möglichkeiten ,unabhängig davon ob er groß oder klein ist.
  • Stauden entfalten erst ihre volle Schönheit vor einer Kulisse aus Gehölzen.

Ja viele Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen oder Lerchensporn fühlen sich erst unter dem lichten Schatten von Laubgehölzen wohl.


Grundsätzlich gilt:

Im Gegensatz zu Thuja, Serbische Fichte und Kirschlorbeer bieten die heimischen Sträucher das ganze Jahr Abwechslung, von der Blüte bis zum Fruchtstand und dazu kommt noch die bunte Herbstlaubfärbung.
Die Blüten sind Nektar und Pollenspender für Bienen, Schwebfliegen, Käfer und Schmetterlinge.
Die Früchte sind nicht nur Nahrung für Vögel und Säugetiere, sondern können auch zu Marmelade, Kompott und Säften verarbeitet werden.


Deshalb gilt:

Wer sich eine besondere Freude machen und unserer Natur helfen will, der sollte unbedingt einheimische Gehölze setzen.

Wer hätte das gedacht 14 Säugetiere und 24 Vogelarten fressen die Früchte des Pfaffenhütchens - so auch unser Rotkehlchen.


Gruppentreffen

Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.

Gasthaus Zum Katzenbusch

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14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall

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Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760

NAJU Herten

Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.

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Betreuer

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