
Felsenbirne, Kornelkirsche, Holunder, Weißdorn und Pfaffenhütchen sind nur einige wenige Vorschläge von fast 50 Möglichkeiten. Gartenbbesitzer, Grünflächenämter in Parks oder Forstleute und Bauern in der freien Landschaft können dazu beitragen, dass unsere Umwelt wieder natürlicher und bunter wird. Diese anspruchslosen Pflanzen sind winterhart, weil sie seit Urzeiten an unser Klima angepasst sind. Dazu kommt, dass man in Baumschulen oder Gärtnereien nur etwa die Hälfte von dem bezahlen muss, was sonst für die exotischen und empfindlichen Pflanzen auf den Tisch gelegt werden muss.
Ja viele Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen oder Lerchensporn fühlen sich erst unter dem lichten Schatten von Laubgehölzen wohl.
Im Gegensatz zu Thuja, Serbische Fichte und Kirschlorbeer bieten die heimischen Sträucher das ganze Jahr Abwechslung, von der Blüte bis zum Fruchtstand und dazu kommt noch die bunte Herbstlaubfärbung.
Die Blüten sind Nektar und Pollenspender für Bienen, Schwebfliegen, Käfer und Schmetterlinge.
Die Früchte sind nicht nur Nahrung für Vögel und Säugetiere, sondern können auch zu Marmelade, Kompott und Säften verarbeitet werden.

Wer sich eine besondere Freude machen und unserer Natur helfen will, der sollte unbedingt einheimische Gehölze setzen.
Wer hätte das gedacht 14 Säugetiere und 24 Vogelarten fressen die Früchte des Pfaffenhütchens - so auch unser Rotkehlchen.
Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.
Herbert Beste
0 23 66-93 47 60
14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall
Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760
Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.
Beate Hölzemann
02366/936774
16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck