
Seit knapp einer Woche haben wir Besuch einer Streifengans. Erstmalig hier in Herten gesichtet, scheint sie sich meist in Gesellschaft von Kanadagänsen an und in der Gräfte am Wasserschloss Herten wohl zu fühlen und wird wohl einige Zeit hier verweilen.
Die Streifengans (Anser indicus) gehört zur Gattung Feldgänse und erreicht eine Körperlänge von 71 bis 75 cm, eine Flügellänge von 41 bis 49 cm sowie ein Gewicht von 2.200 bis 3.000 Gramm. Auffallendes Merkmal sind die zwei schwarzen Streifen auf dem Hinterkopf. Der längliche Schnabel ist gelblich bis orange gefärbt. Die Extremitäten sind orange, die Augen sind braun gefärbt. Als Zugvögel erreichen sie über dem Himalaya Höhen von bis zu 9.000 Meter. Sie gelten somit zu den höchstfliegenden Vögeln der Erde und können bis zu 20 Jahren alt werden.
Die Streifengans ist in weiten Teilen Zentralasiens verbreitet. Die Brutgebiete liegen meist in den zentralasiatischen Hochebenen, in Tibet, Nordindien und der Mongolei. Hierbei können leicht Höhen von 3.000 bis 5.500 Metern erreicht werden. Zum Winter hin ziehen die Streifengänse südlich des Himalayas. So sind sie oft in Nepal, Burma und dem nördlichen Indien anzutreffen.
In ihren Brutgebieten fressen Streifengänse meist Wasserpflanzen, Gräser, kleine Wurzeln und Pflanzensprößlinge. Im Überwinterungsgebiet wird die Nahrung auch durch Krebstiere, Insekten und kleinen Fischen ergänzt.
Füttern sollte man grundsätzlich nicht, natürliche Nahrung ist reichlich vorhanden.
Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.
Herbert Beste
0 23 66-93 47 60
14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall
Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760
Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.
Beate Hölzemann
02366/936774
16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck