Stellungnahme des NABU-Herten zum Feinstaub

Europaweit sterben jährlich 300.000 Menschen durch oder an den Folgen von Feinstaubbelastung. Deutschland steht mit jährlich ca. 65.000 Toten an der Spitze. (Studie der Weltgesundheitsorganisation) Gravierend die Belastung in Teilen von NRW (Ruhrgebiet) Deshalb sehen wir nicht nur den sofortigen Handlungsbedarf die von der EU geforderten Richtlinien einzuhalten, sondern vielmehr darüber hinaus die Gesundheit der Bevölkerung, mit weitreichenderen Maßnahmen vor diesen schädlichen Einflüssen zu schützen.
Der Luftreinhalteplan Ruhrgebiet wurde von den Bezirksregierungen in enger Kooperation mit den Kommunen erarbeitet. Lt. Stadtbaurat Lindner werden die einzuführenden Maßnahmen ja bereits durchgeführt, bzw. sind Umgesetzt. (Kreisverkehr, Osterfeuer, Tempo 30 Zonen. Es stellt sich die Frage, warum nur das Notwendigeste zur Erfüllung des Maßnahmenkatalogs der Bezirksregierung erfolgt. Reicht dies aus?

Es entsteht der Eindruck, dass die Umsetzung der EU-Richtlinien sowohl von Bezirksregierung, als auch von der Stadtverwaltung eher als Last oder notwendiges Übel gesehen werden, als als erstrebenswerte Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung.
Berücksichtigt man dies, ist es fraglich, ob die beiden bereits erbauten Kreisverkehre, die sind die, die lt. Hernn Lindner der Maßnahmenkatalog fordert oder ob nicht zwei weiter gebaut werden müssen. Es könnte weiterhin der Eindruck entstehen, Herten sei eine einzige Tempo 30 Zone, diese Maßnahmen sind ja ebenfalls bereits vorsorglich eingerichtet worden. Hier sehen wir Klärungsbedarf.

Die Stadt Herten übernimmt bei publikumswirksamen Themen und Projekten gerne die Rolle des Vorreiters, 50+, Sonne+. Im krassen Gegensatz dazu: Herten ist als einzige Stadt des Kreises (nördliches Ruhrgebiet) nicht in die Umweltzone einbezogen worden. Bei den hochgerechneten Zahlen bis 2010 bzgl. des Stickstoffdioxids in der Luft, bildet Herten mit einem Rückgang von nur 7% das Schlusslicht der Städte im Vest. Nichtraucherschutz, der ein wichtige ist, scheint aufmerksamkeitswirksamer, als das Thema Feinstaub.

Da Herten nicht zur Umweltzone gehört, ist mit Ausweichreaktionen von Autofahrern zu rechnen die den Feinstaub- und Stickstoffdioxidanteil im Stadtgebiet erhöhen werden. Im Stadtgebiet gibt es aus unserer Sicht weitere Möglichkeiten die gesundheitsschädlichen Emissionen einzudämmen. Hierzu gehören weitere Tempo 30 Zonen und die verstärke Verkehrskontrolle der 30er Zonen, z. Bsp. Durchgängig auf der Scherlebecker Str, Nimrodstr., Bauen von weitern Kreisverkehr an den besonders stark frequentierten Strassen, wie Kaiserstr.-Feldstr-Schützenstr., Westerholter Str.-Feldstr., Ewaldsstr.-Hernerstr., Dieser Katalog könnte fortgesetzt werden, ist unserer Ansicht aber Aufgabe der Stadtverwaltung.

Wenn gewünscht wird sich der NABU-Herten bei Planung in dieser Richtung wenn gewünscht gerne beteiligen. Bzgl. Der Anmeldepflicht von Osterfeuern haben wir bereits, in der Woche nach Ostern den Stadtrat darüber informiert, dass die Genehmigung von 59 Osterfeuern für eine Stadt mit ca. 60.000 Einwohner, von einer wahnwitzigen Großzügigkeit bei der Beurteilung ob es sich um Brauchtumsfeuer handelt, rührt. In vielen Fällen wurde frischer Grünschnitt verbrannt.


Gruppentreffen

Der NABU-Herten trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag im Monat.

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Vorstand

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0 23 66-93 47 60


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14. September 2010, 19:30 Uhr, Restaurant Katzenbuch, Pferdestall

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Nächster Termin

Fledermausnacht, 28. August. Infos unter Tel.: 02366/934760

NAJU Herten

Die NAJU-Herten trifft sich regelmäßig am dritten Donnerstag im Monat.

Kindergruppe

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16. September 2010, 15:30-17:30 Uhr, Treffpunkt Obstwiese Wiesenbachaue, Herten Scherlebeck

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